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Eine Reise ohne Wiederkehr !

 

Ich möchte hier nur einen kleinen Einblick geben mit was ich arbeite und weshalb ich Analogien zwischen Floco Tausin und Carlos Castaneda sehe.

 

 

Mouches Volantes

Wie kam ich zu den leuchtenden Punkte und Fäden:

Als ich im Internet über Techniken von C.C am recherchieren war, überflog ich auf einer Seite einen Hinweis über Floco Tausin. Ich wollte schon weiterklicken, als ich plötzlich am Wort Emmental hängen blieb. Emmental, Bern, die Worte liessen mich nicht mehr los. Familiäre Verbindungen zu dieser Gegend bestehen. Auf jeden Fall wusste ich,  wenn ich solche Hinweise bekomme in Verbindung mit einem Kribbeln im Körper, bedarf es meiner Aufmerksamkeit, dann möchte mich der Grosse Geist an etwas Besonderes heranführen. Ich las also einen kleinen Abschnitt über das Buch „Mouches Volantes“ und bestellte sogleich ein Exemplar. Grossen Dank an diese Kraft, die mich jedes Mal in die richtige Richtung schubst!

Floco schrieb über die Begegnung mit Nestor, über kleine leuchtende Punkte und Fäden, die im eigenen Blickfeld auftauchen und wie kleine Mücken herumschwirren. Irgendwie kam mir das alles so vertraut vor, denn schon als Kind bemerkte ich diese Punkte und Fäden. Ich verfolgte sie jedoch nicht weiter, um meine Sorge, unter einer Augenkrankheit zu leiden nicht weiter zu bestärken. Zu diesem Zeitpunkt waren es nur dunkle Schatten (Punkte und Fäden), die ab und zu mal vorbeihuschten.

 

Eigentlich sollte ich nichts über meine Vergangenheit erzählen, den man neigt gerne dazu den Menschen gleich mit einem Bild, eigenen Vorstellungen zu definieren. Und für mich bedeutet es, das ich noch nicht soweit bin, mich nicht wichtig zu nehmen und Makellos zu sein. Da gibt es noch einiges zu Rekapitulieren  😊

Damals befand ich mich in einer schwierigen Situation. Ich war ca. 12 Jahre alt und hatte alles andere als Schule und Benimm-regeln im Kopf. Auf meinem Schulweg komponierte ich jeweils Lieder über Bäume, den Himmel und Tiere. Stets den Blick in Richtung blauer Himmel, wo dann diese Schatten und kleine Punkte in Erscheinung traten. Ich spürte schon da diese grosse Kraft, die mir etwas sagen wollte, doch verstand ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht, in welche Richtung mich der grosse Geist blasen wollte. Krampfhaft versuchte ich das System zu bekämpfen, indem ich einfach das Gegenteil machte was von mir verlangt wurde - geh brav in die Schule, lerne für deine Zukunft, verhalte dich immer zivilisiert und zieh dich jeden Tag sauber an! Alles Dinge, die meiner Familie wichtig waren. Um jeden Preis nach aussen die Form wahren, ja nicht auffallen. Meiner Vergänglichkeit bewusst, hatte ich stets das Gefühl, keine Zeit verlieren zu wollen. Darum wollte ich schnellstmöglich alles andere tun und ja keine Zeit mit Schule vergeuden. Mein Verhalten wurde noch extremer, als meine Familie auseinanderzubrechen drohte. Ich geriet in einen Sog der Verweigerung und liess mich gehen, bis es kein Zurück mehr gab.

 

Hierzu ein Satz von Don Juan im Buch von CC (Das Wirken der Unendlichkeit) „Das Ende einer Zeit  war für Ihn die genaue Beschreibung eines Vorgangs, den die Schamanen durchlaufen, wenn sie die Ordnung der Welt, die sie kennen, zerstören, um sie durch eine andere Art Verständnis der sie umgebenden Welt zu ersetzen.»

Die Behörden steckten mich wegen meines unnormalen Verhaltens, in ein christlich geführtes Kinderheim unweit von Wattwil SG. Uns wurde der Christliche Glauben wortwörtlich eingehämmert. Wer nicht gehorchte wurde verprügelt oder weggesperrt, so wie man es mit Verbrechern machte bei Wasser und Brot; bei uns war es Tee und Brot sonst nichts. Ach doch, sorry, fast vergessen, die Bibel auf dem Nachtisch durfte natürlich nicht fehlen.

 

Aber kommen wir zurück zu den Mouches Volantes, denn es ist Vergangenheit und heute nicht mehr wichtig und soll kein Hindernis auf meinem Weg in die Freiheit sein.

Eine Technik, die Rekapitulation der Pirscher von C.C ermöglicht die dort verlorene Energie wieder zurück zu führen. Auch zu dieser Technik später mehr Informationen.

Das Buch Mouches Volantes von Floco Tausin zeigte mir also, dass diese dunklen Fäden und kleine Punkte als Kind keine Augenkrankheit war, sondern eher ein Zeichen des grossen Geistes, genauer hinzuschauen. Floco schreibt in seinem Buch, dass man die Mouches Volantes am besten sehen kann, wenn man seinen Blick in den blauen Himmel richtet.

«Suche dir einen geeigneten Platz im Freien. Setzt dich bequem hin und schaue ohne grosse Erwartungen einfach in den blauen Himmel.» Übrigens : in Bezug auf keine Grosse Erwartungen, es ist unabdingbar bei den meisten Übungen keine Erwartungen zu haben, es hindert dich nur am loslassen und entspannen.

Bei mir sah ich nach einer kurzen Zeit. Unmengen an winzig kleinen leuchtenden Punkten die herumschwirrten, als wäre es ein riesiger Schwarm kleiner Mücken, die man oft an Sommerabenden an einem See beobachten kann. Manchen Berichten zu folgen gibt es Menschen, die Sterne, kleine Punkte vor ihren Augen sehen, bevor sie in Ohnmacht fallen.

Zu Beginn sind die Mouches Volantes sehr schnell und man kann sie oft nur schwer verfolgen, weil es einfach zu viele sind um sie noch auseinander zu halten. Mit der Zeit kommen dann auch die etwas Grösseren, die man besser beobachten kann, sobald man aber auch diese versucht, mit den Augen fest zu halten, fliessen sie meist nach unten oder aber triften zur Seite. Wenn man z. B. die Mouches Volantes aus dem Blickfeld verliert, kann man sie mit einer schnellen Augenbewegung in die gegengesetzte Richtung wieder in sein Blickfeld zurückholen. Mit der Zeit lernt man die Mouches Volantes besser festzuhalten, um sie genauer betrachten zu können. Sie beginnen zu leuchten und ihre Grösse verändert sich. Je länger man sie konzentriert anschaut, umso kleiner und leuchtender werden sie. Nicht zu vergessen sind die Fäden und Röhren, die auch in der Struktur zu sehen sind. Hierzu habe ich verschiedene Mouche Volantes skizziert und gestaltet.

Dazu ein passendes Zitat von Don Juan:

« Die Welt ist so und so, nur weil wir sagen, dass sie so und so sei. Wenn wir aufhören zu sagen, dass die Welt so und so sei, dann wird die Welt aufhören so und so zu sein. Ein Krieger ist sich dessen bewusst und bemüht sich, dieses innere Gespräch einzustellen. Ein Krieger ist sich bewusst, dass die Welt sich verändert, sobald er aufhört, mit sich selbst zu sprechen…Der Schlüssel zur Welt der Zauberer ist das Anhalten des Inneren Dialogs.»

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